Bewerbungstipps für Ihre Bewerbung bei HIOB International

Ob per Post oder per E-Mail, eine komplette Bewerbungsmappe enthält folgende Dokumente:

1. Bewerbungsschreiben (auch Anschreiben)

Verzichten Sie auf Standardsätze und schreiben Sie in gutem Deutsch, woher Sie von der offenen Stelle erfahren haben und weshalb Sie sich darauf bewerben.

Bestandteile Bewerbungsunterlagen

Bewerbungsunterlagen (Quelle: Von Friedrich Graf – selbst erstellt unter Verwendung von, CC-by-sa 3.0/de, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=6611108)

2. Lebenslauf

Viele Personalverantwortliche lesen den Lebenslauf noch vor dem Bewerbungsschreiben, um sich schnell ein Bild über den Werdegang und die Fähigkeiten des Bewerbers zu machen. Aufgrund dieser Fakten erfolgt auf einen Blick bereits eine Vorselektion. Es ist daher unbedingt auf die lückenlose Darstellung der schulischen und beruflichen Ausbildung und Erfahrung zu achten.

Struktur

Der Lebenslauf enthält eine Fülle wichtiger Fakten. Daher besonders wichtig: eine klare Struktur und eine ansprechende Darstellung. Die wesentlichen Inhalte müssen auf einen Blick erkannt werden. Folgende Rubriken sind heute Standard für den gelungenen Lebenslauf :

  • Persönliche Daten – Sie stellen sich vor. Nennen Sie also Ihren Name, Ihre Anschrift, Ihr Geburtsdatum und -ort sowie Ihren Familienstand. Ergänzen Sie die Angaben durch ein professionelles Bewerbungsfoto.
  • Berufliche Praxis – Was haben Sie bisher gemacht? Ihr Lebenslauf soll das verraten. Nennen Sie alle bisherigen Tätigkeiten mit kurzer Positionsbeschreibung. Machen Sie zudem Angaben zu Ihrem Verantwortungsbereich. Auch Dienstzeiten bei Militär und Zivildienst, längere Auslandsaufenthalte und Zeiten ohne Arbeitsstelle gehören in den Lebenslauf.
    • Beginnen Sie den Lebenslauf mit der aktuellen Position. Darauf folgen alle weiteren Stationen in umgekehrter Reihenfolge. Vorteil: Ihr aktueller Qualifizierungsstand ist auf einen Blick erkennbar. Wichtig außerdem: Benennen Sie alle Stationen zeitlich – am besten, indem Sie Monat und Jahr angeben.
  • Ausbildung – Beginnen Sie diese Rubrik in Ihrem Lebenslauf mit der Grundschulzeit.
  • Weiterbildung – Setzen Sie Schwerpunkte in Ihrem Lebenslauf – auch in dieser Rubrik: Führen Sie nur Seminare auf, die für die entsprechende Position wichtig sind.
  • Kenntnisse und Fähigkeiten – Hier kann Ihr Lebenslauf punkten. Nennen Sie Computerkenntnisse, Fremdsprachen, Umgang mit Werkstoffen und andere Zusatzqualifikationen. Wichtig: Schummeln Sie nicht, wenn es um den Grad Ihrer Kenntnisse geht – im Zweifelsfall werden die Kenntnisse im späteren Vorstellungsgespräch abgefragt.
  • Mitgliedschaften und Hobbys – Diese Angaben runden das Bild ab und geben möglicherweise Anknüpfungspunkte im Vorstellungsgespräch.

Weitere Standards

Achten Sie auf einen übersichtlichen Aufbau Ihres Lebenslaufs. Die Schrift sollte nicht kleiner als 10 Pkt. sein. Nennen Sie ausschließlich Fakten. Wer sich auf die wesentlichen beschränkt, wird automatisch eine überschaubare Seitenzahl in seinem Lebenslauf einhalten.

Der richtige Lebenslauf: Individualität

Was für das Anschreiben gilt, ist auch für den Lebenslauf entscheidend. Schneiden Sie Ihren Lebenslauf individuell auf die ausgeschriebene Stelle zu. Stellen Sie sich folgende Fragen: Geht Ihr Lebenslauf auf die Bedürfnisse des Unternehmens ein? Orientieren Sie sich mit Ihren Formulierungen an der Stellenausschreibung? Ergänzen sich Bewerbungsbrief und Lebenslauf inhaltlich?

3. Akademische Zeugnisse

Darunter fallen auch Fähigkeitsausweise, Lehrabschlusszeugnisse und Weiterbildungsatteste. Belegen Sie unbedingt Ihren erlernten Beruf mit dem entsprechenden Fähigkeitsausweis. Bei Chauffeuren benötigen wir auch eine Kopie des Fahrausweises.

4. Arbeitszeugnisse

Die Arbeitszeugnisse geben in ihrer Gesamtheit betrachtet einen wertvollen Einblick in den Hintergrund der bewerbenden Person. Fügen Sie die Arbeitszeugnisse lückenlos bei. Natürlich sollten die darin enthaltenen Datumsangaben mit den Angaben im Lebenslauf übereinstimmen.

5. Bewerbungsfoto

Wir sagen bewusst nicht „Passfoto“, denn diese sind nach dem heutigen Standard nicht mehr als Bewerbungsfoto geeignet. Lassen Sie von Freunden oder beim Fotografen ein ansprechendes Brustbild in bequemer Alltagskleidung vor einem neutralen Hintergrund von sich anfertigen. Lächeln Sie in die Kamera, als würden Sie einen zukünftigen Arbeitgeber anlächeln (was Sie ja auch machen), und vermeiden Sie Automatenfotos mit angestrengtem „Funktioniert es?“-Blick.

Bild: karrierebibel.de

Und … das Foto sollte aktuell sein, also nicht älter als ein halbes Jahr.

Auf der Seite https://karrierebibel.de/bewerbungsfoto/ wird detailliert erklärt, worauf bei guten Bewerbungsfotos zu achten ist.

Tipps zur Bewerbung per E-Mail

  • Bauen Sie Ihre Bewerbungsmappe wie oben beschrieben auf. Normalerweise liegen die Arbeitszeugnisse, Kursbescheinigungen und Diplome in schriftlicher Form vor.
  • Scannen Sie alle Dokumente ein und speichern sie als PDF ab mit dem Namen „Dokumente.pdf“.
  • Scannen oder erstellen Sie den Lebenslauf mit ansprechendem Bewerbungsfoto und speichern Sie diesen als PDF unter dem Namen „Lebenslauf.pdf“.
  • Erstellen Sie den Bewerbungsbrief in einem Textprogramm und erstellen Sie ebenfalls ein einzelnes PDF-Dokument mit dem Namen „Bewerbungsbrief.pdf“
  • Schreiben Sie nun ein kurzes E-Mail an bewerbungen@hiob.ch und fügen Sie die erstellten PDF-Dateien als Anhang bei. Achten Sie darauf, dass die Gesamtgrösse 5 Megabytes nicht übersteigt.
  • Weitere Tipps zur erfolgreichen Online-Bewerbung hier.

Hilfreiche Tools zur Online-Bewerbung:

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